Schinkel Wettbewerb

(2010)

 

Aufgabe

Das Thema des 155. Schinkel-Wettbewerbes war die Gestaltung der Mitte Berlins. Ein Ort zwischen Neu und Alt. Gesucht waren kreative Ideen die sich mit der Zukunft des Ortes auseinandersetzen.

In Zusammenarbeit mit David Theidel.

Grafiken & Fotos:
©  Michael Reepel & David Theidel
Zusammenfassung

Durch die Klarheit der gebildeten Formen und die Beschränkung von Baumpflanzungen auf die erweiterten Randbereiche ergeben sich langgezogene Sichtbeziehungen und weite, repräsentative Flächen; jedoch auch Räume des entspannten Umherwandelns. Die Randbereiche sind geprägt durch großzügige Baumpflanzungen in loser Streuung. Diese Bänder, überwiegend bestehend aus Sophora japonica, spenden im Sommer einen fein gewobenen Schattenschleier und machen aus der freien Mitte eine städtische Lichtung. Im Schutz der Bäume gibt es zahllose Orte zum Verweilen.

Zum einen auf Bänken und Sitzpodesten, zum anderen auf den drei endlos fortlaufenden Stufen welche den Berührungspunkt von großformatig gepflasterter Promenade und grüner Freifläche bilden. Der Zugang zur Spree am südlichen Ende der Fläche setzt mit einer großzügigen Treppe hinunter zum Fluss den logischen Schlusspunkt und fügt sich so harmonisch in die Leitidee einer großen Geste für die Mitte Berlins ein.

Ein außergewöhnliches Raumgefühl in der Mitte einer Millionenstadt!